Richard Gwilt - Historische Bögen

Bratschenbögen

Meine frühen Bratschenbögen unterscheiden sich nicht so sehr von den frühen Geigenbögen - sie sind nur etwas länger (im Prinzip so lang wie das Instrument selbst) und dementsprechend etwas schwerer.
 
Hier ist ein ziemlich außergewöhnlicher Bogen aus Eibe, mit einem Frosch aus Schlangenholz:
 

(Ich liebe den Klang dieses Bogens - leider ist dieser Bogen unverkäuflich, da das gestockte Holz, das die schönen Wellenmuster hervorbringt, zum Spalten neigt. Also genieße ich ihn, solange er noch da ist!)
 
Dieser Bogen ist auch in Kirsche, Buche, Pflaume, Birne (oder Elsbeer) und Ahorn erhältlich, jeder mit seinem eigenen charakteristischen Klang und Gefühl.
 
Ich baue auch ein ähnlichen Bogen aus Schlangenholz - immer noch so beweglich und sehr lebendig, aber mit einer gewissen Dichte oder Fokussierung des Klangs. Hier ist einer, 66cm lang, 40 gramm:
 

 
Hier ist ein deutlich späteres Modell - immer noch mit einem Steckfrosch, aber ich würde schätzen, dass er für die Musik ab Mitte des 18. Jahrhunderts passend ist:
 

 


Richard Gwilt - Tel. +49 (0)2243 911829 - Handy (Mobile) +49 (0)1525 394 1771 - Email: rgwilt@gmail.com
Impressum